Handlungsempfehlungen des Bundesverbands zum Coronavirus

Die DLRG muss einsatzfähig bleiben !

Die aktuelle Entwicklung der COVID-19-Pandemie und die daraus folgenden Empfehlungen der Bundesregierung  haben auch Auswirkungen auf die Tätigkeiten der DLRG. Wir müssen in dieser Situation unsere Einsatzfähigkeit möglichst lange aufrechterhalten.

Vor dem Hintergrund der Vermeidung und Minimierung sozialer Kontakte sind alle Aktivitäten auf Notwendigkeit zu überprüfen und nicht unbedingt erforderliche Aktivitäten einzustellen. Wir empfehlen, nicht unmittelbar einsatzvorbereitende Präsenzmaßnahmen wie Schwimmbadtraining, Lehrgänge und Kurse, Sitzungen und dergleichen bis auf Weiteres abzusagen.

Alle Kontakte innerhalb eines zwei Meter-Abstandes sind infektionsrelevant und sollten daher vermieden werden bzw. auf das unbedingt notwendige Minimum reduziert werden.

In der Vorbereitung auf kommende Einsatzmaßnahmen sind zwingend die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für medizinische Einsatzkräfte/Fachpersonal sowie nicht-medizinische Einsatzkräfte zu beachten. Insbesondere ist das ordnungsgemäße An- und Ablegen der Schutzkleidung im Vorfeld zu unterweisen und zu üben, da hierbei häufig Fehler passieren, die ein Risiko für den Helfer darstellen. Diese Unterweisungen und Trainings müssen aus Sicherheitsgründen ausschließlich in Kleingruppen und nicht für gesamte Einsatzeinheiten erfolgen. Wo möglich sollten die Verbandsärzte in diese Vorbereitungsplanung einbezogen werden.

Veröffentlicht: Sonntag, 15.03.2020
Autor: Bundesarzt, Präsident der DLRG